Mitwirkende

Altersbetreuung Worb

Die Stiftung Altersbetreuung Worb ist eines von 1’500 Alters und Pflegeheime in der Schweiz. Gesamthaft gibt es in der Schweiz über 150’000 Pflegeplätze. Bei der letzten Zielsetzungstagung entschied der Stiftungsrat das Thema ökologisch und Wirtschaftlichkeit zu konkretisieren und strebt eine CO2 Neutralität 2050 an. In den Jahren davor wurden verschiedene Projekte in diese Richtung umgesetzt, wie zusätzliche Erdsonden eingebaut, ökologischer Strom kaufen, Energieberatungen mit gezielten Umsetzungen. Seit Juli 2022 wird durch einen ZEV Zusammenschluss einiger Verbraucher eine grosse Solaranlage mitbenutzt. Der Hauptstromanteil wird vom Heim genutzt. Im 2022 wurde erstmals eine CO2 Analyse durchgeführt um den CO2 Fussabdruck messen zu können. Aus den Ergebnissen der Befragung Mitarbeitende, Bewohnende, Angehörige und eine detaillierte Messung des CO2 können nun die ersten Schritte skizziert werden.

Kontaktperson

Frank Heepen
Geschäftsführer

frank.heepen@abworb.ch

AMAG

«Die AMAG Gruppe will nicht nur die Schweiz nachhaltig
bewegen, sondern beginnt den Wandel hin zur erneuerbaren Mobilität auch bei sich selbst. Als Teil des Ökosystems liegt der Fokus klar auf der Reduktion von CO2
entlang der gesamten Wertschöpfungskette.»

Ina Maria Walthert
Head Sustainability AMAG Gruppe

Eine nachhaltige Unternehmenskultur und -strategie sind bereits seit der
Gründung 1945 fester  Bestandteil der AMAG Gruppe als Schweizer  Familienunternehmen.

Unter AMAG Verantwortung werden alle Aktivitäten zusammengefasst, die ein vorausschauendes, rücksichtsvolles und ressourcenschonendes Agieren im Unternehmen sicherstellen und im Zusammenspiel das Nachhaltigkeitsverständnis der AMAG Gruppe abbilden. Nachhaltigkeit ist einer von fünf strategischen  Schwerpunkten auf unserem Weg uns zur führenden  Anbieterin nachhaltiger, individueller Mobilität zu entwickeln.

Unter  «AMAG Net Zero» bündelt die AMAG Gruppe alle Engagements und Bestrebungen zum Umwelt- und Klimaschutz. Ein  Hauptaugenmerk wird dabei auf die Reduktion der CO2-Emissionen aus dem Verkauf und Betrieb von Fahrzeugen gelegt. Die AMAG hat sich  zudem zu den Science Based Targets verpflichtet und richtet ihre Zielsetzungen am Net-Zero-Standard und dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens aus.

Zu den wichtigsten Zielen gehören:

  • Reduktion von Emissionen im Betrieb (Scope 1&2) um -30% bis 2025
  • Reduktion aller Emissionen (Scope 1,2,3) um -90% bis 2040
  • Ausbau von Solarenergie und der Ladeinfrastruktur in der Schweiz
  • Ausbau erneuerbarer Mobilitätsangebote

Weitere Information:

Verantwortung (amag-group.ch) 

Kontaktperson

Ina Maria Walthert
Head Sustainability AMAG Gruppe

ina.walthert@amag.ch

 

Arbofino

«Auch als KMU müssen wir konsequent auf die Klimaziele hinarbeiten. Jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung zählt, also: Auf eure Plätze, fertig, los!»

Dominic Ziegler
Gründer & Geschäftsführer

Das gesamte Geschäftsmodell des schweiz-ecuadorianischen Familienunternehmens Arbofino basiert auf Klima- und Artenschutz sowie sozialem Engagement:

  • Arbofino Produkte sind von Anfang an auf das Erreichen messbarer, positiver Wirkung konzipiert.
  • Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten sowie Forst- und Agrarexperten dient einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess bei Umsetzung und Management der Projekte.
  • Vorbildliche Arbeitsbedingungen für lokale Mitarbeiter.
  • Miteinbezug der Landbevölkerung durch gezielte Sensibilisierungsprojekte.
  • Wärme/Strom im Büro Schweiz stammen aus erneuerbaren Energien, das E-Auto fährt mit eigenem Solarstrom. 100% Recyclingpapier ist Standard, Spezialpapier 100% FSC.

Auch als kleines Unternehmen möchte Arbofino den nächsten Schritt machen und die Klimawirkung der vor- und nachgelagerten Prozesse analysieren, reduzieren und kompensieren. Dazu gehören insbesondere Produkte für die land- und forstwirtschaftlichen Projekte in Ecuador.

Das Arbofino Angebot umfasst:
  • Teak Impact Investment kombiniert mit Waldschutz und Biodiversitätsförderung
  • Bio-Kakao in einer Mischkultur
  • Naturwaldaufforstung und Waldschutz mit Fokus auf CO2 Kompensation, Biodiversität und Wissenschaft
Kontaktperson

Dominic Ziegler
Gründer & Geschäftsführer

dominic@arbofino.ch

Callirius

«Unsere Plattform ermöglicht es dem Privatsektor heute Klimaverantwortung zu übernehmen und die Atmosphäre durch direkte und wirkungsvolle Projektfinanzierung effektiv zu dekarbonisieren.»

Ebrahim Attarzadeh
Mitgründer & Geschäftsführer

Callirius betreibt eine Plattform, auf der wirksame Klimaschutzprojekte direkten Zugang zu privatem Kapital finden und Unternehmen transparent Klimaverantwortung übernehmen können. 

Mithilfe einer skalierbaren, datengestützten und wissenschaftlich fundierten Qualitätsprüfung (Callirius Quality Framework) und einem kontinuierlichen
Monitoring identifiziert Callirius Projektrisiken und analysieren die Wirksamkeit aller Projekte in Bezug auf Klima, Biodiversität und nachhaltige Entwicklung.

Der Fokus liegt auf naturbasierten Klimaschutzprojekten, wie Aufforstung,
regenerative Landwirtschaft, Pflanzenkohle und Moorwiedervernässung, aufgrund der Kosteneffizienz, Skalierbarkeit und Co-Benefits. 

Neben CO₂-Zertifikaten bietet die Plattform auch langfristige
Projektfinanzierung, Unternehmenswälder, Fonds-Lösungen, Sponsoring- und
Insetting-Projekte an. 

Durch freiwilligen Klimaschutz kann ein Unternehmen über die gesetzlichen
Anforderungen hinausgehen und Verantwortung für seine nicht-vermeidbaren Treibhausgasemissionen übernehmen. Dadurch erlangt es einen Wettbewerbsvorteil, indem es sich auf kommende verpflichtende Massnahmen vorbereitet, den Zugang zu guten Projekten und Preisen sichert und das Vertrauen von Kunden stärkt. 

Zusätzlich wird das Unternehmen resilienter gegenüber den physischen Auswirkungen des Klimawandels, was von Investoren, Kunden und Mitarbeitenden als positiv wahrgenommen wird.

Weitere Informationen:

https://callirius.com

Kontaktperson

David Steinmetz
Spezialist für naturbasierte Klimaschutzprojekte

david.steinmetz@callirius.com

Coca-Cola HBC Schweiz

Coca-Cola HBC Schweiz hat sich verbindliche Klimaziele gesetzt und plant bis 2040 die Emissionen auf Netto-Null zu reduzieren. Coca-Cola HBC Schweiz verfügt über eine umfassende, zertifizierte CO2-Bilanz sowie definierte Schwerpunkte und Massnahmen zur Emissionsreduktion – von den Zutaten bis zur Entsorgung der Verpackung. Für diese gesamtheitliche Klimastrategie erhielt das Unternehmen als erste Getränkefirma in der Schweiz von Swiss Climate die Zertifizierung «CO2 Optimised».

An zwei Produktionsstandorten produziert die Firma mit knapp 700 Personen die Getränke für den lokalen Markt. Damit werden die Transportwege möglichst kurzgehalten.

Kontaktperson

Luzia Baldauf
External Communications Manager

luziabaldauf@cchellenic.com

Generis

«Bei der Generis begleiten wir Unternehmen, Verbände und die öffentliche Hand bei ihrem Weg in eine ressourcenschonende und klimaneutralere Zukunft. Organisationen sowie Privatpersonen können einen Beitrag leisten – jeder Schritt und jede Aktion zählt.»

Petra Roost
Leiterin Kommunikation/Partnerin

Bei Generis prüft ein Organisationsausschuss Massnahmen zur Minimierung des CO2-Fussabdrucks und setzt diverse Nachhaltigkeitsbestrebungen um:

  • Wir engagieren uns im Programm Swiss Triple Impact (STI).
  • Unseren Strom beziehen wir zu 100% aus der Region Schaffhausen, über Wasserkraft, Solar und Abwasserenergie. Die Gebühren dafür sind ca. 20% höher als für Strom, der in die Region eingekauft wird.
  • Wir haben unsere Server-Infrastruktur konsolidiert, indem wir alte Hardware durch energieeffizientere Maschinen ersetzt sowie die Serverumgebung virtualisiert haben, was den Stromverbrauch der Server um fast 50% reduziert. Seit 2019 setzen wir fast ausschliesslich Laptops ein, die nur halb so viel verbrauchen, wie Desktop-PCs.
  • Unsere Mitarbeiter kommen meist zu Fuss oder mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit. Seit einigen Jahren sind wir Mitglied bei Mobility und haben keine Geschäftsautos mehr. Unsere Mitarbeiter erhalten ein Halbtax-Abonnement und als Firma nehmen wir jährlich an der Aktion Bike-to-Work teil.
  • Wir verweisen unsere Kunden an die vom Bund veröffentlichten Sparapelle und kommunizieren diese auch unseren Mitarbeitern, damit auch im Privaten das Bewusstsein für Ressourceneffizienz steigt.
Kontaktperson

Patrik Li
IT Koordinator/Partner

Patrik.li@generis.ch

IBM Schweiz

«Bereits 1971 wurde die erste IBM Corporate Environmental Policy veröffentlicht. Die Richtlinien wurden seither aktualisiert, aber unser Engagement für Nachhaltigkeit ist unverändert geblieben. Um dieses Thema auch in der Schweiz voranzutreiben, bringen wir uns gerne aktiv in die SCAI ein.»

Christian Keller
Vorsitzender der Geschäftsleitung IBM Schweiz

IBM setzt seine fünf Jahrzehnte währende Arbeit im Umweltschutz fort und hat seit dem Jahr 2000 mehrere Generationen von Energie- und Klimazielen erfüllt. Zu den aktuellen Energie- und Klimazielen von IBM gehören:

  • Beschaffung von 75 % des von IBM weltweit verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Quellen bis 2025 und 90 % bis 2030.
  • Senkung der Treibhausgasemissionen von IBM um 65 % bis 2025 gegenüber dem Basisjahr 2010, bereinigt um Akquisitionen und Veräusserungen.
  • Erreichen von Netto-Null-Treibhausgas-Emissionen bis 2030 durch den Einsatz machbarer Technologien zur Beseitigung von Emissionen in einem Umfang, der den Restemissionen von IBM entspricht oder diese übersteigt. Anstreben von Restemissionen in Höhe von 350.000 Tonnen CO2-Äquivalent oder weniger bis 2030, wobei 90 % der Elektrizität von IBM aus erneuerbaren Quellen stammen soll.
  • Umsetzung von mindestens 3.000 Energiesparprojekten, um den Verbrauch von 275.000 MWh Energie zwischen 2021 und 2025 zu vermeiden.
  • Verbesserung der durchschnittlichen Kühleffizienz von Rechenzentren um 20 % bis 2025 gegenüber dem Basisjahr 2019.

Im Rahmen des Engagements von IBM für Nachhaltigkeit und der Fokussierung auf die Anwendung von Wissenschaft und Technologie zur Lösung wichtiger gesellschaftlicher Herausforderungen hat IBM Research die Future of Climate-Initiative ins Leben gerufen. Das IBM Research Lab in Zürich/Rüschlikon spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Weitere Information: https://www.ibm.com/ibm/environment/ https://www.ibm.com/ibm/environment/information/IBM_Environmental_Goals_2021.pdf

Kontaktperson

Dr. Alain Gut
Director Public Affairs

alain.gut@ch.ibm.com

JazzChur

JazzChur wirkt als innovativer Konzertveranstalter und Netzwerk für zeitgenössische Musik in Graubünden. Der Verein hat einen Prozess in Gang gesetzt, welcher im Verlauf von 2023 eine «klimaneutrale» Vereinstätigkeit ermöglichen soll. Dazu wurde die Rolle eines «Klimaverantwortlichen» geschaffen. JazzChur setzt sich dafür ein, diesen Prozess gemeinsam mit anderen Kulturakteuren anzugehen, um Synergien zu nutzen und das Engagement nachhaltiger abzustützen. Auf diese Weise ist es auch kleineren Playern möglich, den Themen Klima und Nachhaltigkeit professionell zu begegnen. Aktuell akquiriert JazzChur die Ressourcen, um möglichst viele Akteure auf diesen Weg mitzunehmen. Der Prozess in Richtung Nachhaltigkeit wird als fortwährende Entwicklung verstanden und soll nach und nach angrenzende Bereiche einbeziehen: Musikindustrie, Publikum, Kulturförderung, Tourismus und Politik.

Kontaktperson

Marc Jenny
Musiker und Vorstandsmitglied JazzChur (Ressort Klima/Nachhaltigkeit)

info@marcjenny.com

Migros

Die Migros wurde bereits mehrere Male zur nachhaltigsten Detailhändlerin der Welt erkoren (ISS-Oekom-Rating). Wir möchten Referenz im Klimaschutz sein. Indem sich die Migros-Gruppe zur «Business Ambition for 1.5°C» verpflichtet, ist sie kompatibel mit dem Pariser Klimaabkommen und setzt sich dafür ein, die Erderwärmung auf 1,5°C zu beschränken. Anfangs 2022 wurden die ambitionierten Etappenziele von der Science Based Targets Initiative (SBTi) offiziell validiert.

  • Auf dem Weg zu Netto-Null wird die gesamte Migros-Gruppe ihre betrieblichen Treibhausgasemissionen bis 2030 um 70% reduzieren. Im genossenschaftlichen Detailhandel beträgt die Reduktion ambitionierte 80%.
  • In der Lieferkette der Migros-Gruppe werden die Emissionen bis 2030 um mindestens 27.5% reduziert. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten.

Die Migros kann diesbezüglich bereits konkrete Resultate präsentieren (aktuelle Beispiele):

  • Der Grossteil der Migros Emissionen fällt vorgelagert bei unseren Lieferanten und Vorlieferanten an, mehrheitlich in der Landwirtschaft. Von daher ist für die Migros eine enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten matchentscheidend für den Erfolg unserer Klimastrategie.
  • Zu diesem Zweck hat die Migros in Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate den M-Klimafonds lanciert, mit welchem auch Projekte unserer Lieferanten unterstützt werden.
  • Dazu gehören beispielsweise das Migros Humusprogramm in der Schweiz oder ein Projekt im dynamischen Agroforst mit der Kooperative Necaayo in der Elfenbeinküste.
Kontaktperson

Marcus Dredge
Leiter Abteilung Energie und Gebäudetechnik
Migros-Genossenschafts-Bund 

marcus.dredge@mgb.ch

OC Oerlikon

«Technologie wird eine wesentliche Rolle beim Klimaschutz spielen. Als führendes Technologieunternehmen sehen wir uns deshalb verpflichtet, den branchen-übergreifenden Dialog zu fördern, konkrete Massnahmen offen zu legen und weitere Unternehmen zu motivieren, sich der Swiss Climate Action Initiative anzuschliessen.»

Georg Stausberg
Chief Sustainability Officer und CEO der Division Polymer Processing
Solutions von Oerlikon

Als globales Technologieunternehmen sehen wir uns an vorderster Front, wenn es darum geht, die Grenzen der Technologie auszuloten, um die Nachfrage nach erschwinglicher und sauberer Energie zu befriedigen, den Ressourcenverbrauch zu senken, effizientere Produktionsverfahren sowie Innovationen in der Industrie und Infrastruktur zu implementieren.

Nachhaltigkeit ist daher seit vielen Jahren ein integraler Bestandteil der Strategie von Oerlikon, um Kunden in Schlüsselindustrien mithilfe nachhaltiger Innovationen zu unterstützen, um z.B. einen effizienteren Energieverbrauch, eine längere Lebensdauer von Anlagen und Werkzeugen, die Verwendung von Recyclingfasern und -materialien oder die Verringerung von Abfall und CO2-Emissionen zu ermöglichen.

Unser Ziel ist auch, die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt zu verringern, so wie wir auch unseren Kunden dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen. Auf der Grundlage der Wesentlichkeitsanalyse haben wir uns Umwelt-, Sozial- und Governance-Ziele für 2030 gesetzt.

Unsere Umweltziele bis 2030 sind:

  • Einführung von Energiemanagementsystemen an allen relevanten Standorten
  • Erhöhung des Anteils von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen auf 100 %
  • Erhöhung des Anteils relevanter klimaneutraler Betriebe auf 100 %.
  • Verringerung des Anteils entsorgter Abfälle um 50 %
  • F&E-Investitionen in neue Produkte müssen zu 100 % ESG-Kriterien abdecken

PET-Recycling Schweiz PRS

«Der Zweck einer Recycling-Organisation muss der Umweltschutz sein. Dafür setzt sich PET-Recycling Schweiz seit 1991 ein.»

Jean-Claude Würmli
Geschäftsleiter

Der Verein PRS PET-Recycling Schweiz organisiert das Recycling von PET-Getränkeflaschen in der Schweiz. In der freiwilligen Branchenlösung sind Akteure der gesamten PET-Recycling-Wertschöpfungskette vertreten. Das erlaubt uns, den Kreislauf der PET-Getränkeflaschen ganzheitlich zu optimieren. Dazu gehören Vorgaben für das Produktedesign, den Betrieb einer konsumentenfreundlichen Rückgabeinfrastruktur, eine ökologisch effiziente Logistik und hochwertige Schweizer Sortier- und Verwertungsanlagen.

Im Jahr 2023 konnten fast 35’000 Tonnen PET-Getränkeflaschen zu hochwertigem Rezyklat verwertet werden. Damit haben wir die Voraussetzungen geschafft, damit die (Getränke-)Industrie importiertes Neu-PET durch in der Schweiz hergestelltes PET-Rezyklat ersetzen kann. Das senkt den Ressourcenverbrauch und schont die Umwelt. Der Umweltnutzen des PET-Recyclings beträgt 126‘000 Tonnen CO2eq pro Jahr*.

Um das Recycling noch umweltfreundlicher zu gestalten, hat unser Vorstand 2022 beschlossen, das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens bis spätestens 2030 für unsere gesamte Wertschöpfungskette (Scope 3) einzuhalten. Mit diesem Beschluss wurde ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Bei Beschaffungen und bei der Auswahl unserer Partner ist nicht mehr der Preis, sondern die Nachhaltigkeit das zentrale Vergabekriterium geworden. Über diesen Weg wollen wir sicherstellen, dass wir unsere Klimaschutz-Massnahmen verbindlich
umsetzen können.

*Referenzsystem: thermische Verwertung der PET-Getränkeflaschen in einer durchschnittlichen Schweizer KVA und anschliessende Neuproduktion des PET

Weitere Informationen:

https://petrecycling.ch

Kontaktperson

Jean-Claude Würmli
Geschäftsleiter

wuermli@prs.ch

Schellenberg Gruppe

Das innovative Familienunternehmen für Printmedien und digitale Kommunikationslösungen – schweizweit vertreten.

  • Familienunternehmen in der dritten Generation
  • 360°-Printmediendienstleister
  • Kompromisslos kundenorientiert
  • Über 280 Mitarbeiter

Die Schellenberg Gruppe setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich für ein nachhaltiges Umweltmanagement ein. Als strategische und firmenkulturelle Komponente ist ein aktives Engagement für die Umwelt in unserem Leitbild verankert.

Umweltschonende Produktionsprozesse, die nachhaltige Bewirtschaftung der eigenen Infrastruktur und der schonende Umgang mit Ressourcen sowie soziales Engagement sind Bestandteile unserer strategischen Ausrichtung und werden im täglichen Geschäftsgebaren gelebt.

Die eigenen Immobilien sind mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet oder werden in naher Zukunft mit solchen versehen. Durch diese Massnahme kann die Schellenberg Gruppe den CO2-Ausstoss reduzieren.

Ein weiterer aktiver Beitrag zur Kompensation von CO2 besteht darin, dass die Schellenberg Gruppe Wald besitzt und bewirtschaftet.

Kontaktperson

Regula Schellenberg
CEO

r.schellenberg@schellenberggruppe.ch

Siemens

«Mit unserem umfassenden Lösungsportfolio helfen wir unseren Kund:innen, den Ausstoss von Treibhausgasen signifikant zu reduzieren. Im eigenen Geschäftsbetrieb wird Siemens bis 2030 Net-Zero erreichen.»

Gerd Scheller
Country CEO Siemens Schweiz

Bereits 2015 hat Siemens als erster grosser Industriekonzern bekanntgegeben, weltweit bis 2030 einen Net-Zero-Geschäftsbetrieb zu erreichen. In Übereinstimmung mit den Zielen der Science Based Targets Initiative (SBTi) unterstützt Siemens das 1,5-Grad-Ziel zur Bekämpfung der globalen Erwärmung und reduziert die Emissionen in der Lieferkette bis 2030 um 20 %. Bis 2050 streben wir eine Net-Zero-Lieferkette an.

Mit dem Vergütungssystem «Siemens Stock Awards» für das Management Board und Senior Management, bei dem sich die Entwicklung der Aktienzusagen neben der Kapitalmarktentwicklung zusätzlich an drei gleichgewichteten Nachhaltigkeitszielen orientiert, nimmt Siemens eine Vorreiterrolle ein.

Zur Dekarbonisierung leistet Siemens mit dem eigenen Umweltportfolio den grössten Beitrag. Allein im Geschäftsjahr 2021 wurden weltweit durch Produkte des Umweltportfolios rund 88 Millionen Tonnen Treibhausgase bei den Kund:innen reduziert.

Kontaktperson

Medienstelle Siemens Schweiz
communications.ch@siemens.com

Stämpfli Gruppe

Die Stämpfli Gruppe wird in der sechsten Generation von den Brüdern Dr. Rudolf Stämpfli und Peter Stämpfli geführt. Die Gruppe hat Sitz und besteht aus zwei Unternehmen.

Der Stämpfli Verlag ist ein führender Verlag für juristische Informationen für Anwälte, Gerichte und Studierende. Der Verlag ist namhaft beteiligt an der juristischen Datenbank Swisslex.

Stämpfli Kommunikation steht für Beratung in der Markengestaltung, der Kommunikation und der Prozessgestaltung; für ganzheitliches, fokussiertes und umsetzungsstarkes Handeln; für führende Lösungen in der vernetzten Kommunikation sowie für die Herstellung gedruckter und interaktiver Medien.

Die Stämpfli Gruppe versteht unter Nachhaltigkeit eine langfristige und gesamtheitliche Denk- und Handlungsrichtung, die neben den klassischen Drei (Ökonomie, Ökologie, Soziales) besonders auch die Kultur einschliesst.

Für unseren Strombedarf nutzen wir 100% Wasserkraft. Unser Gebäude und das Warmwasser wird vorwiegend über die Wärmerückgewinnung aus der Produktion beheizt und dank eines ausgeklügelten Nachtauskühlungssystems können wir in den Bürogebäuden auf Klimaanlagen verzichten.

Über den Zeitraum der letzten 10 Jahre reduzierten wir unseren VOC Ausstoss um 80%. Wir setzen prozesslose Druckplatten (chemiefreie Entwicklung) im Bogen- und Rollenoffsetdruck ein und verzichten bewusst auf den Einsatz von UV-Farben.

Im Themenbereich CO2-Reduktion erarbeiten wir zusammen mit Swiss Triple Impact unsere Ziele zu den SDGs.

Weitere Informationen:

Nachhaltigkeit | Stämpfli Gruppe

Kontaktperson

Reto Gerber
Leiter Projekte Bereich Druckerei

reto.gerber@staempfli.com

Zurich Versicherungs-Gesellschaft

«Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine gemeinsame Anstrengung. Die Swiss Climate Action Initiative zeigt, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlicher Grösse entschlossen sind, jetzt konkrete Massnahmen zur Bewältigung der Klimakrise zu ergreifen, voneinander zu lernen und aktiv und transparent über ihre Fortschritte zu informieren.»

Mario Greco
Group Chief Executive Officer von Zurich Insurance Group

Zurich strebt weltweit in der operativen Geschäftstätigkeit bis zum Jahr 2030 Netto-Null-Emissionen an und ist seit 2014 CO2-neutral. In der Schweiz reduziert Zurich bis 2025 jährlich mindestens 516 Tonnen CO2. Dies entspricht einer Reduktion von 12% gegenüber dem Basisjahr 2019. Der Konzernsitz am Mythenquai weist die Zertifikate LEED Platinum, 2’000-Watt-Areal und Minergie ECO/Minergie P-ECO auf. Zurichs Regionalsitze werden gemäss Minergie-Standard renoviert beziehungsweise gebautWir beabsichtigen 75% der verwalteten Beschaffungsausgaben bei Lieferanten zu tätigen, die bis 2025 wissenschaftsbasierte Emissionsreduktionsziele und bis 2030 Netto-Null-Ziele verfolgen. Weltweit will Zurich die durch die geschäftlichen Flugreisen verursachten Emissionen ab 2022 um 70% gegenüber dem Niveau von vor der Pandemie senken. In der Schweiz wurde seit 2020 der Papierverbrauch um 82% reduziert, auf Einwegplastik wird verzichtet und es wurde nur noch Strom aus zu 100% erneuerbarer Energie eingesetzt. Die Fahrzeugflotte wird bis 2029 zu 100% aus e-Fahrzeugen bestehen. Zurich verpflichtete sich, ihre Anlage- und Versicherungsportfolio bis 2050 auf Netto-Null-Emissionen zu senken. Die Gruppe investierte 7 Milliarden US-Dollar in Projekte, die 2021 zur Vermeidung von 4.6 Millionen Tonnen CO2 führten und das Leben von 3.6 Millionen Menschen verbesserte. Bis 2025 werden wir die Emissionen unserer Investitionen in börsenkotierte Aktien und Unternehmensanleihen um 25% und die Emissionen unserer direkten Immobilienanlagen um 30% reduzieren. In der Schweiz wurde bei den direkten Immobilienanlagen der CO2-Ausstoss seit 2010 um mehr als 20% reduziert, und bis 2025 ist eine weitere Reduktion um 20% geplant. Nachhaltige Versicherungslösungen und Dienstleistungen für saubere Energien sollen die Kunden beim Übergang in eine Wirtschaft mit Netto-Null-Emissionen unterstützten. Z-Volt ermöglicht in der Schweiz das Laden von Elektro-Fahrzeugen zum Einheitspreis ohne Abo- oder Grundgebühr. Das Projekt Zurich Forest unterstützt die Aufforstung im atlantischen Regenwald von Brasilien.
Kontaktperson

Christa Markwalder
Senior Legal Counsel

christa.markwalder@zurich.ch

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